11. Juli 2019
Kongress Suchtmedizin in München – Hospizarbeit im Focus
Vom 04. – 06. Juli fand in München der 20. Interdisziplinäre Suchtkongress statt. Am Freitagnachmittag wurde das Symposium „Substitution am Lebensende“ angeboten.

Linde Wüllenweber (Substitutionsambulanz Caritas Bonn), Klaus Weckbecker (substituierender Arzt Bad Honnef) und Christiane Ohl (Bonn Lighthouse), allesamt Mitglieder der seit etwa drei Jahren aktiven Bonner Arbeitsgruppe „Palliative Versorgung und hospizliche Begleitung von Substitutionspatienten“, hielten in diesem Rahmen einen Vortrag.
Zunächst stellte Klaus Weckbecker die Ergebnisse des interprofessionellen Austausches dieser Arbeitsgruppe, der auch einige Mitarbeiter*innen des SAPV-Teams der Bonner Malteser angehören, und die in der Gruppe herausgearbeiteten medizinisch-komplexen Aspekte vor.
In einem gemeinsamen Vortrag von Wüllenweber/Ohl wurde anhand eines Fallbeispiels von einem substituierten Mann der Verlauf vom Beginn seiner Erkrankung bis zu seinen letzten Lebenstagen im Lighthouse-Wohnprojekt und auf der Palliativstation beschrieben.
So konnten zwar einerseits die Vorzüge eines gut funktionierenden Netzwerkes, aber auch die immer noch bestehenden Lücken in der Versorgung von substituierten Patienten verdeutlicht werden.
Die Zustimmung im etwa 50-köpfigen Publikum wies darauf hin, dass diese Schwierigkeiten bundesweit bestehen. Es gibt noch ein dickes Brett zu bohren, um die Situation der Betroffenen zu verbessern.
29. Juni 2019
Den Kindern meine Stimme hinterlassen
Bonn Lighthouse arbeitet seit 2014 mit der Palliativstation Saunders am Universitätsklinikum Bonn (UKB) zusammen und bietet den teils sehr schwer erkrankten Menschen und/oder deren Angehörigen Gespräche und Zeit an.
Die Patientinnen und Patienten dort haben auch die Möglichkeit, mit Hilfe der Lighthouse-Ehrenamtlichen wesentliche Dinge aus ihrem Leben durch biografisches Arbeiten in einem Text für sich und die Nachwelt festzuhalten.
Anders als bei der Biografiearbeit, bei der am Ende schriftlich niedergelegte Lebensgeschichten herauskommen, sind bei dem von der Journalistin und Audiobiografin Judith Grümmer initiierten Projekt Form und die Zielgruppe das Besondere.
Prof. Dr. Lukas Radbruch, Direktor der Klinik für Palliativmedizin am UKB, hat gemeinsam mit seinem Team mit Judith Grümmer die Pilotstudie gestartet. In dem Beitrag sind unter anderem Statements von ihm und Michaela Hesse, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik für Palliativmedizin am UKB zu hören.
Aus der Dlf Audiothek | Aus Kultur- und
Sozialwissenschaften | Vom guten Sterben – „Den Kindern meine Stimme
hinterlassen“
https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=740577

22. Mai 2019
Die neuen Ehrenamtler kommen!
Der 21. Befähigungskurs zur Vorbereitung auf die ehrenamtliche Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen endete mit einem schönen Abschlussabend am 20. Mai.

Mehr als sieben Monate trafen sich die 12 Teilnehmer*innen (7 Frauen / 5 Männer) fast regelmäßig einmal wöchentlich und beschäftigten sich mit dem breiten Themenspektrum bezüglich Sterben, Tod und Trauer.

Eine intensive und bereichernde Zeit geht zu Ende und die wurde gebührend nach der Übergabe der Teilnahmebescheinigungen im Rosa Lu gefeiert. Und nun beginnt der Begleitungsalltag bei Lighthouse. Herzlich willkommen im Team!