Armut in der Hospizarbeit

Diözesantag Hospiz am 2. Mai im Maternushaus Köln

„Zum Leben zu wenig – zum Sterben auch?“. Dieser Frage gingen ca. 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Hospiztag der Erzdiözese Köln nach. In Vorträgen und Berichten aus der hospizlichen Begleitungs-Praxis wurden Erfahrungen mit Armut und Randgruppen beschrieben. Als ein Beispiel aus der Praxis stellte Jürgen Goldmann das Ambulante Wohnprojekt von Bonn Lighthouse vor. Hierbei ging es in erster Linie um die jahrelangen Erfahrungen in der Begleitung von opiatabhängigen Bewohnerinnen und Bewohner. Interessiert hörte das Plenum dem Vortrag zu, in dem die wesentlichen Besonderheiten in der Begleitung dieser Zielgruppe angesprochen wurden. Aber auch notwendige politisch-rechtliche Aspekte für eine würdevolle Sterbebegleitung von Menschen in Opiatabhängigkeit wurden benannt. Es ist gut und wichtig, dass sich die Hospizarbeit, die die Haltung einer Unterstützung für sterbende Menschen unabhängig ihres Alters, Geschlechts, Krankheitsbildes sowie ihrer religiösen oder sozialen Herkunft vertritt, sich in ersten Schritten nun auch mit den Herausforderungen für diese Zielgruppe beschäftigt.

J. Goldmann

“Was ich will”: Patientenverfügung in leichter Sprache
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