Poster-Präsentation auf Leipziger DGP-Kongress

Vom 7.-10. September fand der 11. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin in Leipzig statt. Bonn Lighthouse war wie schon vor zwei Jahren in Düsseldorf (Vortrag Wohnprojekt) nicht nur als Teilnehmer sondern auch mit einer Posterpräsentation vor Ort. „Knockin´ on Heavens´s Door – Herausforderungen in der hospizlichen und palliativen Begleitung von schwer- und langzeitsuchtmittelabhängigen Menschen“ war das Thema des Posters. Drogengebraucher sind zwar nach wie vor eine Minderheit in der palliativen Versorgung, aber auch diese Menschen werden älter und tauchen vermehrt u.a. in palliativen Versorgungssystemen auf. Dabei stellen sie nicht selten eine medizinisch-pflegerische wie psychosoziale Überforderung für die Helfer-Teams dar. Bonn Lighthouse ist einer der wenigen Hospizorganisationen mit entsprechender Erfahrung und Expertise mit dieser Zielgruppe. Entsprechend anregend waren Diskussionen und Austausch im Rahmen der Posterpräsentation.

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Das Motto des diesjährigen Kongresses lautete: „Qualität braucht miteinander – Mut und Kompetenz“. Hauptthemen waren u.a. die Umsetzung des neuen Hospiz- und Palliativgesetzes in die gesetzlichen Rahmenvereinbarung, die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung, Qualität in Palliative Care sowie Integration von z.B. „neuen“ Patientengruppen oder Behandlungsmethoden als Herausforderung und Chance. Erfreulicherweise gab es diesmal erstmalig einen ganzen Vortragsblock zum Thema „Palliative Versorgung für Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen“. Darüber hinaus beschrieb die Bundesgeschäftsführerin der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V., Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust, in ihrem Plenumsvortrag den aktuellen Status von „Versorgungsgerechtigkeit – am Beispiel von Menschen mit Beeinträchtigungen“. Für diese Zielgruppe deutet sich eine positive Entwicklung in der hospizlich-palliativen Versorgung an. Es ist höchste Zeit!!!

Jürgen Goldmann

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