Vortrag auf Elterntag

der anthroposophischen Lebensgemeinschaft Bingenheim am 7. November 2015

Auf der Homepage der Lebensgemeinschaft Bingenheim (LGB) steht unter „Über uns“: „Im Zentrum unserer Arbeit steht die individuelle Begleitung des Menschen mit sogenannter „geistiger Behinderung“, den wir „Seelenpflege-bedürftig“ nennen. Unseren Fokus richten wir hierbei nicht auf Behinderung und Krankheit, sondern auf die persönlichen Entwicklungs-Ziele der Menschen, die wir begleiten.“ Für mich einerseits eine ungewohnte und „interessante“ Wortwahl. Andererseits ein Verständnis von Begleitung, welches mir im Kontext von Bonn Lighthouse sehr vertraut ist. Christiane Ohl und ich waren am 7. November eingeladen, um auf dem Elterntag der LGB die rechtliche Hintergründe zum Thema Patientenverfügung (PV) und Vorsorgevollmacht dar- und die PV in einfacher Sprache vorzustellen. Etwa 100 Personen nahmen in der noch neuen Sampo-Halle Platz und hörten unseren Vorträgen interessiert zu. Die anschließenden Fragen in der Diskussion konzentrierten sich in erster Linie auf rechtliche Aspekte. Erneut wurden die so häufig bestehenden Unsicherheiten bezüglich der Rechtsverbindlichkeit deutlich. Im Nachklang gab es ein äußerst positives Feedback und auch die Botschaft, dass das Thema Selbstbestimmung am Lebensende in der LGB ein nachhaltiges bleiben wird. So war es ein sehr schöner und erfolgreicher Vormittag in Hessen.

Jürgen Goldmann

“Was ich will”: Patientenverfügung in leichter Sprache
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