Tag der offenen Tür auf Station Saunders

Klinik für Palliativmedizin öffnet zum fünfjährigen Bestehen ihre Türen

Am Freitag, 25. September, öffnet die Klinik für Palliativmedizin ihre Türen. Interessierte können sich die Palliativstation ab 14 Uhr in der Klinik für Dermatologie auf dem Venusberg-Campus anschauen und sich über die stationäre Behandlung informieren. Zudem gibt es von 16.30 bis 18 Uhr im Lehrgebäude gegenüber dem Parkhaus Nord, Sigmund-Freud-Str. 25, Vorträge rund um Palliativmedizin.

Die Klinik für Palliativmedizin ist vor fünf Jahren am Universitätsklinikum Bonn mit dem Ziel gegründet worden, Schwerkranken und sterbenden Patienten jeden Tag ein Stück Lebensqualität zurückzugeben. Dabei geht es zunächst darum, körperliche Beschwerden wie unerträgliche Schmerzen, Luftnot, Schlaflosigkeit oder ausgeprägte Übelkeit zu lindern. Zudem kümmert sich das Palliativ-Team um alle Probleme – Angst, Depression, Verzweiflung, spirituelle Fragen eingeschlossen – mit denen Patienten und ihre Angehörigen aufgrund einer lebensbedrohlichen, unheilbaren Erkrankung konfrontiert werden. Mittlerweile begleitet die Klinik für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Bonn mehr als 500 Schwerkranke und Sterbende im Jahr. „Über das Palliativ-Team bin ich immer wieder begeistert, das mit so viel Engagement und Hingabe unseren Patienten ermöglicht, am Ende des Lebens mit Würde zu leben“, sagt Prof. Dr. Lukas Radbruch, Direktor der Klinik für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Bonn.

Informationen rund um Palliativmedizin
Vor einem Jahr bezog die Universitäts-Palliativmedizin die Station „Saunders“ mit sechs Patientenzimmern und einem Wohnzimmer. Am Tag der offenen Tür haben Interessierte die Möglichkeit sich selbst ein Bild von der stationären Behandlung in wohnlicher Atmosphäre zu machen. Eine Besichtigung der Station im Erdgeschoss der Bonner Universitätsklinik für Dermatologie (Haus 11 / Zone Nord) ist ab 14 Uhr möglich. Zudem gibt es von 16.30 bis 18 Uhr Vorträge im Lehrgebäude (Haus 10 / Zone Nord). Themen sind Wundversorgung in der Palliativmedizin, Neues aus der Schmerzforschung sowie Forschung und Lehre in der Palliativmedizin. Der Vortag „Muss Mama sterben“ beschäftigt sich mit Kindern als Angehörige.

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